2013 Leisetreter reisen

Einladung nach Berlin

Auf Einladung von Herrn Michael Hartmann (MdB-SPD) reisten 7 Mitglieder der Meenzer Leisetreter vom 25.09. bis zum 28.09.2013 nach Berlin. Die gesamte Gruppe der politisch Interessierten bestand aus etwa 50 Personen.

Am Bahnhof wurden wir von Frau Wengenroth vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung empfangen, beim Abendessen wurden wir von Herrn Hartmann willkommen geheißen.

Berlin 2013

Der Donnerstag begann mit einen Informationsgespräch im Bundesrat. Nach dem Mittagessen lernten wir bei einer ausgedehnten Stadtrundfahrt die politischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten Berlins kennen. Am Nachmittag gab es ein bedrückendes Informationsgespräch im Haus der Wannsee-Konferenz.

Am Freitag schließlich besichtigten wir den Deutschen Bundestag im Reichstagsgebäude, im Plenarsaal hörten wir uns einen interessanten Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments an; im Anschluss fand eine Diskussion mit MdB statt und zum Abschluss wurde auf der Dachterrasse bei der Glaskuppel ein Foto von der gesamten Mainzer Gruppe gemacht. Danach besuchten wir das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, bei dieser obersten Bundesbehörde laufen alle Informationen der Ministerien und des Bundeskanzleramtes zusammen.

Im Anschluss fand eine Führung durch die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung statt, bei der wir tiefe Einblicke in das Leben und Wirken Willy Brandts erhielten. Am Samstag zur gab es eine lebhafter Diskussion im Willy-Brandt-Haus in Kreuzberg, der SPD-Parteizentrale.

Danach besuchten wir die Dauerausstellung “Tränenpalast“ am Reichstagsufer. Tränenpalast ist im Berliner Volksmund die Bezeichnung für die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstrasse in der zwischen 1961 und 1989 geteilten Stadt Berlin. Von hier aus konnte man mit S-, U- oder Fernbahn aus der DDR nach West-Berlin ausreisen. Die meisten DDR-Bürger hatten keine Reisefreiheit nach West-Berlin und mussten hier ihre westlichen Besucher unter Tränen verabschieden – daher die Bezeichnung Tränenpalast. Wir bedanken uns bei Herrn Michael Hartmann und unserer Reiseleiterin Frau Wengenroth für die interessanten Einblicke in das politische und kulturelle Leben Berlins.